07. Feb 2017

Komfortzone Smart Home

Das Smart Home macht das Leben leichter und setzt dabei auf intelligente Gebäudetechnik. Was vor ein paar Jahren noch ein „Spielzeug für Technikbegeisterte“ war, ist heute breitenwirksame Realität. Auch auf der jüngsten Bau in München lautete eines der Leithemen „Vernetzte Gebäude“, denn das schlaue Heim kennt die Gewohnheiten seiner Bewohner und macht ihnen das Leben angenehmer: Wenn die Post da ist, schickt der Briefkasten eine SMS, die Waschmaschine nützt den günstigsten Stromtarif, die Haustechnik bringt die Temperatur der Räume schon vor dem Eintreffen auf ein behagliches Niveau oder eine Programmierung des Lichts täuscht Anwesenheit vor, während die Bewohner weit entfernt urlauben. All dies sind Funktionen, die dank smarter Technologie möglich sind.

Die Vernetzung beginnt mit simplen Tasten und Schaltern und reicht bis zu unterschiedlichen Wohnraumszenarien, die die Temperatur, Helligkeit, Bewegung, Fensterkontakt, Hausgeräte sowie auf Wunsch auch die Kommunikationstechnik und die Unterhaltungselektronik mit einbeziehen. Und auch die Sicherheit wird mit smarten Funktionen erhöht. Etwa mit Bewegungsmeldern, die Verdächtiges bei Dunkelheit erfassen und auch abschrecken können. Per Smartphone oder Tablet lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Herd und Waschmaschine ausgeschaltet sind und ob die Haustüre auch wirklich abgeschlossen ist. Vor allem die Bedienung über das Smartphone hat das Thema Smart Home zu einem richtigen Boom werden lassen. Denn damit lassen sich die Anwendungen der Gebäudetechnik auf einfachste Weise und Standort unabhängig steuern. Kontrolliert wird über Apps, die mittels Bluetooth, Internet oder schlicht mit der Mobilfunkverbindung agieren.

Modernste Smart Home-Anwendungen gehen inzwischen weit darüber hinaus, nur Heizung, Beleuchtung oder Sicherheitsanlage im Haus zu managen. Jüngste Entwicklungen von Gebäudebauteilen machen es möglich, dass sich auch Glas, Türen und Fenster vernetzen lassen, um den Wohnkomfort und die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen. Ein Beispiel ist die intelligente Fassade: Dabei werden Smart Homes zu Smart Buildings mit smartem Energiemanagement, das Gebäude energieeffizienter und nachhaltiger macht. Als nächste Stufe kommt dann die Smart City, wo ganze Stadtviertel mit smarten Funktionen ausgestattet werden.

Das vernetzte Zuhause ist also auf dem Vormarsch und die smarten Technologien werden in den kommenden Jahren unser aller Leben beeinflussen. Für mehr Lebensqualität sowie Wohnkomfort haben sich Hersteller führender Haustechnikmarken unter dem Namen Connected Comfort zusammengeschlossen: Gira, Dornbracht, Revox, Miele und Vaillant wollen Immobilien gewerkeübergreifend intelligenter machen.

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