13. Jan 2017

Stressfreies Städtereisen – Twin City Liner

Es ist eine kleine Erfolgsgeschichte – der Twin City Liner, also die Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava über die Donau, wurde von Anfang an gut angenommen. So konnten bereits zwei Jahre nach dem Start (2006) über 340.000 Fahrgäste verzeichnet werden. Die Gründe für den Erfolg liegen einerseits in der Nähe der beiden Hauptstädte – sie sind die am nächsten beieinanderliegenden in ganz Europa -, was eine sehr angenehme Fahrzeit von nur 75 Minuten bedeutet und andererseits in der Wahl der Ein- bzw. Ausstiegsstellen, die in beiden Fällen im Stadtzentrum liegen.

„Die Twin City Liner sind viel mehr als nur eine Schiffsverbindung, sie sind ein Symbol für das Zusammenrücken zweier Hauptstädte und ein gutes Beispiel für eine gelebte Nachbarschaft“, meint Wien Holding-Direktor Peter Hanke. Der Twin City Liner sei ein Musterbeispiel erfolgreicher Zusammenarbeit städtischer und privater Wirtschaftsunternehmen. Tatsächlich arbeitet hier die Wien Holding im Rahmen eines Public Private Partnership-Modells mit der Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien zusammen. Um den Twin City Liner zu realisieren, wurde die Central Danube Region Marketing & Development GmbH (CDR) gegründet, die Initiator, Projektentwickler und Schiffseigner in einem ist. An dieser Gesellschaft sind die Wien Holding und die RLB NÖ-Wien mit jeweils 50 % beteiligt. Weitere Partner sind die DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH und die Wiener Donauraum Länden sowie die Ufer Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft.

Die Flotte besteht aus zwei Schiffen, dem Twin City Liner I und dem Schwesternschiff Twin City Liner II, das im Jahr 2008 geliefert wurde und seither ebenfalls auf der Strecke Wien – Bratislava im Einsatz ist. Beide Schiffe gleichen einander hinsichtlich Optik und Ausstattung wie ein Ei dem anderen. Sie verfügen über eine Gesamtkapazität von 126 Sitzplätzen. Das elegante Design wird mit einer Lackierung in den Farben Weiß und Rot unterstrichen. Als Ein- und Ausstiegsstelle in Wien wurde der Schwedenplatz gewählt. Damit wird auch die zeitintensive Benützung der Schleuse Freudenau vermieden. Das Schnellboot fährt vom Zentrum Wiens über den Donaukanal und die Donau und erreicht in 75 Minuten die unmittelbar an der Altstadt gelegene Anlegestelle in Bratislava. Diese beiden zentralen Anlegestellen erlauben ein stressfreies Erreichen der jeweiligen Citys und der damit verbundenen Shoppingmöglichkeiten, der kulinarischen sowie kulturellen Angebote.

Das Schiff bietet mit einer Spitzengeschwindigkeit von 60 km/h nicht nur ein High- Speed-Erlebnis, sondern auch High-Comfort: Der Katamaran ist voll klimatisiert, verfügt über bequeme First-Class-Bestuhlung, Panoramafenster und ein Panoramadeck. Legt der Schnellkatamaran ab, schippert er zunächst etwas langsamer den Donaukanal abwärts, nimmt aber schon bei der Urania Fahrt auf, bis er den Donaustrom erreicht, wo er dann richtig Gas gibt. In nur wenigen Sekunden hat der Twin City Liner die Reisegeschwindigkeit von 37 Knoten, also fünfzig oder gar sechzig Stundenkilometern erreicht.

Die Fahrgäste sind sowohl ausländische Touristen als auch Einheimische, die sich den Nachbarn einmal näher anschauen möchte, dabei aber auf den hauptstädtischen Verkehr lieber verzichten möchten.

www.twincityliner.com