08. Mai 2017

Wörthersee auf der Social Wall

Der Wörthersee ist mit einer Länge von 17 km und einer Fläche von 20 km² der größte See Kärntens. Von Anwohnern und Stammgästen wird er wegen seines bis zu 28° warmen Wassers auch gerne „Badewanne“ genannt. Eingebettet in die malerische Hügellandschaft des Dreiländerecks Österreich, Italien, Slowenien und abgeschirmt von den Alpen im Norden, genießt man am Wörthersee angenehmes, stabiles Freizeitwetter. Um im 21. Jahrhundert in Sachen Tourismus konkurrenzfähig zu sein, reichen schöne Landschaft und gutes Wetter aber oft nicht mehr aus. Wer up to date sein will, muss sich auch technologisch am Puls der Zeit bewegen.

Die Tourismusverantwortlichen der Region Wörthersee haben sich in dieser Hinsicht einiges einfallen lassen. So wurde zum Beispiel das Informationssystem „Xamoom“ installiert. Damit stehen Gästen und Einheimischen an verschiedenen Points of Interest wie Ausflugszielen, Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten smarte Sticker zur Verfügung, die, einmal gescannt, weiterführende Inhalte auf das Smartphone liefern. Dabei handelt es sich allerdings nicht nur um reine Daten und Fakten zu den einzelnen Informationspunkten, der Leser wird auch mit spannenden Geschichten unterhalten. „Storytelling, also das Erzählen von Geschichten, wird im Tourismus immer wichtiger. Gute Geschichten berühren und bauen eine direkte Brücke zu den Gefühlen und Emotionen der Leser auf“, erklärt Mag. Roland Sint, Geschäftsführer der Wörthersee Tourismus GmbH. Neben den informativen und unterhaltsamen Texten können auch Bilder, Videos und Audiodateien hinterlegt werden, die einen noch tieferen Einblick in die interessantesten Hotspots rund um den Wörthersee geben und die Gäste somit aktiv durch die Region begleiten.

Der nächste Schritt – nach dem „Virtuellen Urlaubsguide“ und der MobileTicket App – ist das Urlaubsalbum 2.0. Als erste Kärntner Tourismusregion hat der Wörthersee mit SnapShotBoard eine Social Wall installiert, die mit sogenannten Geofences arbeitet. Damit werden relevante Inhalte aus sozialen Netzwerken herausgefiltert und zentral dargestellt. Auf www.woerthersee.com werden so zum Beispiel in einer Art Bildergalerie alle Fotos und Videos angezeigt, die zum Wörthersee passen. Spannend ist dabei, dass es sich zum Großteil um Aufnahmen von Gästen und Einheimischen handelt. „Das ist deshalb so wichtig, weil User-Generated-Content inzwischen als glaubwürdiger angesehen wird als klassische Hochglanzfotos. Social Walls können somit die Glaubwürdigkeit einer Region unterstützen und täglich frische Inhalte für den Gast liefern.“ weiß Roland Sint. Für die Umsetzung ist die Grizzly New Technologies GmbH verantwortlich.

Im SnapShotBoard kann mittels Geofencing ein Bereich auf einer Landkarte markiert und somit „eingezäunt“ werden. Es werden damit nur Postings erfasst, die in diesem Bereich aufgenommen und veröffentlicht wurden. Befindet sich ein User an genau diesem bestimmten Ort, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Bild zum gewünschten Thema passt. Als Einsatzgebiete im Tourismus eignen sich daher ideal Sehenswürdigkeiten oder beliebte Ausflugsziele. Geofencing kann bei SnapShotBoard auch mit den klassischen Quellen wie Hashtags # zur Markierung einzelner Themen im Internet und eigenen Konten (Facebook, Twitter, Instagram etc.) kombiniert werden. Mit der Möglichkeit einer zeitlichen Eingrenzung eignet sich das Tool auch hervorragend für Veranstaltungen. Ein neues Board ist in ca. 2 Minuten erstellt. So kann man sehr effizient und flexibel auf unterschiedliche Saisonhöhepunkte und Events reagieren und als eigenen Content auf der Website darstellen. Nächste Großveranstaltungen sind etwa das Int. Sportwagenfestival in Velden (19. – 25. Juni) sowie der Ironman Austria Triathlon am 2. Juli oder die Starnacht am Wörthersee (21. – 22. Juli).

„Für uns Touristiker bietet diese neue Funktion der Social Wall den Vorteil, dass wir unsere Region noch stärker aus der Sicht unserer Gäste sehen. Das ermöglicht uns herauszufinden, wo die sozialen Hotspots sind, und so können wir ihnen hier noch besseren Service bieten und das darstellen, was sie auch wirklich interessiert“, ist Roland Sint überzeugt.

www.woerthersee.com