23. Mai 2017

Burleske in Berlin – das Provocateur

Das Provocateur Berlin ist eine Hommage an das Paris der 1920er Jahre. Eine faszinierende Epoche, die von Kreativität, Überschwänglichkeit und Lebenslust geprägt war. Die Salonkultur von damals lebt hier wieder auf. Dieses Haus ist eine Hommage an Schauspielerinnen wie Louise Brooks und Schriftstellerpersönlichkeiten wie F. Scott Fitzgerald und ein Hotel für all jene, die das Flair dieser Zeit hautnah erleben möchten.

Im März 2017 eröffnete das Provocateur in Berlin Charlottenburg. Mit ihrem ersten Projekt in der deutschen Hauptstadt setzen die Gründer der Gekko Group, Micky Rosen und Alex Urseanu, in Sachen Atmosphäre und Lifestyle ein starkes Zeichen. Das Provocateur Berlin ist der „burleske Bruder“ des Roomers, dem Stammhaus der erfolgreichen Frankfurter Gastgeber. Das Hotel umfasst ein eigenes Restaurant, eine Bar sowie einen Veranstaltungsraum. Nicht zuletzt aber machen den eigenständigen Charakter dieses Haus die mit viel Samt ausgestatteten, charmanten Zimmer aus.

Das Interieur von Saar Zafrir ist sinnlich und detailverliebt. Der Designer aus Amsterdam setzt neue Trends, indem er zum Beispiel auf die Lobby verzichtet. „Der Gast ist sofort in einem großen Wohnzimmer mit Bar und Gastronomie, mit Ecken und Nischen und voller Verführungen“, sagt Micky Rosen. Weiteres Highlight ist der Aufzug aus dem Jahr 1912, der die Gäste nicht nur in ein anderes Stockwerk, sondern sozusagen auch in eine andere Zeit bringt. Auf den Zimmern warten weitere Überraschungen wie der „Provocateur Mode“: Mit einem Knopfdruck erfüllt Musik den Raum und es werden Bilder an die Wand projiziert. Das Zimmer wird in eine sinnliche Atmosphäre getaucht. Außerdem wird das Haus von Fotografien des Berliner Künstlers Kai Stuht aufgewertet.

Für das Restaurant „Golden Phoenix“ zeichnet der bekannte Gastronom und Partner der Gekko Group Duc Ngo verantwortlich – eine der prägendsten Figuren der jüngeren Berliner Gastronomieszene. Im Provocateur Berlin realisiert Duc Ngo seine Vision einer franko-chinesischen Küche. „Ich werde Speisen aus meiner Kindheit zubereiten. Die festlichen, traditionellen Gerichte, die meine Tanten und Onkel gekocht haben. Und ich werde sie noch besser machen“, verspricht Duc.

Die Bar des Provocateur wurde von Steffen Goubeaud konzipiert, dem Gekko Group Executive Bar Manager sowie dem Barchef Nico Krznar. Verschiedene Eigenkreationen des Barteams finden sich im Barmenü, die an die Küche des „Golden Phoenix“ und an den burlesken Charakter des Provocateurs angelehnt sind. „Ich bin sehr stolz auf das, was wir hier im letzten Jahr aufgebaut und geschaffen haben. Es steckt viel Herzblut in diesem Hotel und ich bin sehr gespannt auf das Feedback der Gäste“, resümiert General Manager Ronald Spicale.

Das Provocateur Berlin hat 58 Zimmer und Suiten und ist Mitglied bei Design Hotels™.

www.provocateur-hotel.com