01. Jun 2017

Die teuersten Penthouses der Welt

Die teuersten Wohnungen der Welt liegen in Wolkenkratzern oder exklusiven, abgeschirmten Wohnkomplexen. In Penthouses oder riesigen Eigentumswohnungen genießen Menschen, die das nötige Kleingeld haben, den ganz speziellen Luxus. Der mit Abstand teuerste Platz, um es sich auf die abgehobene Art gemütlich zu machen, liegt in Monaco. Der Tour Odéon ist ein Doppelhochhaus mit einer Höhe von 170 Metern und wird nach seiner endgültigen Fertigstellung der zweithöchste Turm an der europäischen Mittelmeerküste sein. Immobilienentwickler ist die Marzocco Group von Claudio Marzocco. Ein Penthouse im Tour Odeón kostet über 300 Millionen Euro. Auf den rund 3.000 m² gibt es dann aber auch eine eigene Disco und einen Infinity-Pool mit Rutsche.

Ebenfalls recht exklusiv ist der Wohn- und Shoppingkomplex One Hyde Park in Knightsbridge, London. Die Preise der 86 Wohnungen beginnen bei schlappen 20 Millionen Pfund und steigen mit der Wohnhöhe – im 1600 m²-Penthouse bezahlt man dann über 150 Millionen Euro und bekommt dafür schusssicheres Glas, Spezialeinheiten als Wachschutz und einen Golfsimulator. Eigentümer ist die Project Grande (Guernsey) Limited, ein Joint Venture zwischen der CPC Group (Christian Candy) und Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber Al Thani, dem ehemaligen Außen- und Premierminister von Katar. Für den architektonischen Entwurf zeichnen Rogers Stirk Harbour + Partners verantwortlich. An Firmen haben sich hier unter anderem Rolex, McLaren und die Abu Dhabi Islamic Bank eingemietet. Im hermetisch abgeriegelten One Hyde Park, jahrelang die teuerste Wohnadresse der Welt, wohnen einige der weltweit einflussreichsten Menschen. Allerdings wurden nur ganz wenige der Wohnungen als Hauptwohnsitz angemeldet.

Der Superwolkenkratzer One57 in New York wurde 2014 fertiggestellt. Seine Lage 157 West 57th Street eröffnet bei einer Höhe von bis zu 306 Metern außergewöhnliche Ausblicke auf den nördlich gelegenen Central Park. Die teuersten Wohnungen, also Penthouses, kosten hier immerhin über 100 Millionen Euro. Immobilienentwickler ist die Extell Development Corporation. Es ist das höchste in Stahlbetonbauweise errichtete Gebäude von New York. Ursprünglich hießt das Projekt Carnegie 57 wegen der Nähe zur Carnegie Hall, aber 2011 wurde der Name in One57 geändert. Als Architekt fungiert Pritzker Preisträger Christian de Portzamparc und mit dem Interieurdesign wurde Thomas Juul-Hansen beauftragt. Der One57 beherbergt auch ein Park Hyatt Hotel.

www.one57.com, www.odeon.mc/en